Zeitstrahl

Im Zeitstrahl findet man eine chronologische Übersicht über die wichtigsten Ereignisse zur Geschichte der Wiedergutmachung. Die Einträge enthalten neben Abbildungen auch PDF-Links zu erwähnten Dokumenten sowie Hinweise (Mehr dazu) zu externen Internetseiten, die zusätzliche Informationen zum Ereignis bieten. Die Einträge können nach „Entschädigung“, „Rückerstattung“, „Internationale Abkommen“ und „SBZ/DDR“ sowie nach wichtigen Ereignissen der „Zeitgeschichte“ gefiltert werden. Die Auswahl im Zeitstrahl wird weiter ergänzt. Die bisherige Zeittafel kann hier eingesehen werden. 

Letzte Aktualisierung: 12.10.2026
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1945

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Mai

Juni

  • 5. Juni 1945
    Frankreich, Großbritannien, die Sowjetunion und die USA übernehmen die oberste Regierungsgewalt in Deutschland und bilden einen gemeinsamen Alliierten Kontrollrat. Deutschland und Berlin werden in vier Besatzungszonen beziehungsweise Sektoren eingeteilt.
    Berliner Deklaration der Vier Mächte ABl. KR Ergänzungsbl. Nr. 1, S. 7–12

Juli

  • 9. Juli 1945
    Die Länder und Verwaltungseinheiten Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden durch die sowjetische Besatzungsmacht errichtet.
  • 17. Juli 1945
    Die Potsdamer Konferenz beginnt. Die Siegermächte USA, UdSSR und Großbritannien beschließen die Grundsätze der Behandlung des besiegten Deutschlands: Entmilitarisierung, Entnazifizierung, Dekartellisierung, Demokratisierung und Dezentralisierung. Hinsichtlich der Reparationen einigen sie sich auf die Aufteilung in eine sogenannte Ost- und in eine Westmasse. Die Besatzungsmächte sollen sich vorrangig aus ihren Besatzungszonen bedienen.
    Mitteilung über die Dreimächtekonferenz ABl. KR. Ergänzungsbl. Nr. 1, S. 13–20

September

Oktober

November

  • 20. November 1945
    In Nürnberg beginnt vor dem Internationalen Militärgerichtshof der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

Dezember

  • 4. Dezember 1945
    Die zonenpolitischen Anweisung HQ 2900 Nr. 20 der Britischen Militärregierung wird erlassen. Sie regelt die Gewährung von staatlichen Hilfeleistungen für frühere Häftlinge der Konzentrationslager und NS-Verfolgte. Sie bildet den administrativen Grundstein der Entschädigung in der Britischen Besatzungszone.

1946

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Januar

  • 14. Januar 1946
    Das Pariser Reparationsabkommen über die Aufteilung der sogenannte Westmasse der Reparationen wird unterzeichnet. Es werden u.a. Reparationsquoten, die Errichtung einer interalliierten Reparationsagentur und die Verwendung von Gold zur Wiedergutmachung nicht-repatriierbarer Opfer der NS-Verfolgung vereinbart.
    Pariser Reparationsabkommen BT-StenBer. Bd. 12, S. 9552–9555

März

Juli

August

November

1947

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Januar

  • 1. Januar 1947
    Das Vereinigte Wirtschaftsgebiet (Bizone) wird aus der Amerikanischen und Britischen Besatzungszone gebildet. Grundlage ist das am 2. Dezember 1946 unterzeichnete Memorandum of Agreement Between the United States and the United Kingdom on Economic Fusion of Their Respective Zones of Occupation in Germany (Cmd. 6984).

Februar

März

April

  • 29. April 1947
    Die Kontrollratsdirektive Nr. 50 wird erlassen. Sie regelt die Verfügung über das beschlagnahmte Vermögen der NS- und Militärorganisationen, insbesonders deren Rückerstattung an die verfolgten Organisationen wie zum Beispiel Gewerkschaften.
    Kontrollratsdirektive Nr. 50 ABl. KR 1947, S. 275–278

Mai

Juni

August

Oktober

November

1948

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März

April

  • 29. April 1948
    Mit dem Befehl Nr. 82 des Obersten Chefs der Sowjetischen Militärverwaltung und des Oberbefehlshabers der Gruppe der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland erhalten bestimmte „demokratische Organisationen" ihr in der NS-Zeit entzogenes Eigentum in der Sowjetischen Besatzungszone zurück.
    SMAD-Befehl Nr. 82/48 RegBl. Mecklenburg 1948, S. 76

Mai

Juni

  • 20. Juni 1948
    Die Währungsreform tritt in den westlichen Besatzungszonen in Kraft, mit der die Deutsche Mark (DM) die alte Reichsmark und die zu ihr im Verhältnis 1:1 notierende Rentenmark als Zahlungsmittel ablöst.
  • 23. Juni 1948
    In der Sowjetischen Besatzungszone wird mit einer Währungsreform eine eigene Währung eingeführt. Mit den Währungsreformen in den östlichen und westlichen Besatzungszonen wird die faktische Teilung Deutschlands weiter vertieft.
  • 24. Juni 1948 – 12. Mai 1949
    Sowjetische Truppen sperren alle Zufahrtswege nach West-Berlin. Damit beginnt die Berliner Blockade, die erst am 12. Mai 1949 endete.
  • 29. Juni 1948
    Mit der „Verordnung Nr. 164 über die Entschädigung der Opfer des Nazismus“ des französischen Oberkommandos in Deutschland wird eine Vorgabe für die Entschädigungsgesetzgebung in den Ländern der Französischen Besatzungszone geschaffen.
    Verordnung Nr. 164 Journal officiel 1948, S. 1583–1585

Juli

August

  • 10. – 23. August 1948
    Einberufen durch die Ministerpräsidenten der Länder der westlichen Besatzungszonen beginnt der Verfassungskonvent von Herrenchiemsee. Hier wird ein Verfassungsentwurf erstellt, der schließlich für die Ausarbeitung eines Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland maßgeblich wird.
  • 22. August 1948
    In den westlichen Besatzungszonen (Vereinigtes Wirtschaftsgebiet, Trizone) wird mit dem „Gesetz über die Behandlung der Verfolgten des Nationalsozialismus in der Sozialversicherung“ die Wiedergutmachung im Bereich der Kranken- und Rentenversicherung geregelt.

September

1949

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Februar

April

Mai

  • 23. Mai 1949
    Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird verkündet.
    Grundgesetz BGBl. 1949, S. 1–19

Juli

August

September

Oktober

  • 5. Oktober 1949
    In der Sowjetische Besatzungszone wird von der Deutschen Wirtschaftskommission die „Anordnung zur Sicherung der rechtlichen Stellung der anerkannten Verfolgten des Naziregimes“ erlassen. Sie regelte den Erhalt von Fürsorgeleistung für NS-Verfolgte.
    Anordnung zur Stellung VdN ZVOBl. SBZ 1949 I, S. 765–766
  • 7. Oktober 1949
    In der Sowjetischen Besatzungszone tritt die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Kraft. Damit wird die DDR gegründet.
    DDR-Verfassung 1949 GBl. DDR 1949, S. 5–16

November

1950

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Januar

Februar

März

Mai

September

November

1951

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Januar

März

Mai

Juli

August

September

  • 27. September 1951
    Bundeskanzler Konrad Adenauer erkennt in seiner Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland für die NS-Verbrechen und die Pflicht zur moralischen und materiellen Wiedergutmachung an.
    Regierungsklärung des Bundeskanzlers BTag Stenogr. Berichte. 1. WP. 165. Sitzung, S. 6697 f.

Oktober

1952

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Februar

März

April

Mai

  • 26. Mai 1952
    Der „Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten“ wird unterzeichnet. Damit wird das bis dahin geltende Besatzungsstatut ablöst. Die Bundesrepublik Deutschland erhält ihre nur noch durch die offene deutsche Frage eingeschränkte Souveränität. Den Drei Mächten Frankreich, Großbritannien und den Vereinigte Staaten werden Besatzungsvorbehalte in Bezug auf Deutschland als Ganzes, die Wiedervereinigung und den Abschluss eines Friedensvertrages eingeräumt. Der Vertrag tritt am 5./6. Mai 1955 in aktualisierter Fassung als Teil der Pariser Verträge in Kraft.
    Deutschlandvertrag BGBl. 1955 II, S. 305–321

Juli

  • 8. Juli 1952
    In Bremen wird das Gesetz über eine bremische Abgeltung der Wiedergutmachungsansprüche aus dem Gesetz zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts (Bremisches Abgeltungsgesetz) erlassen.
  • 15. Juli 1952
    Die Bundesregierung beschließt über die Errichtung eines Härtefonds für rassisch Verfolgte nicht jüdischen Glaubens bzw. für von den Nürnberger Gesetzen Betroffene (HNG-Fonds). Dieser Fonds für Verfolgte, die aufgrund der nationalsozialistischen Rassenideologie als Juden verfolgt worden waren, aber keiner jüdischen Glaubensgemeinschaften angehörten, wurde im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum Luxemburger Abkommen und den Haager Protokollen als gesonderter Härtefonds aufgelegt.
  • 23. Juli 1952
    Das „Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern der DDR“ wird erlassen. Damit beginnt die Auflösung der Länder in der DDR. Die fünf Länder gingen in 14 Bezirken auf. Berlin (Ost) bildet als eigene Verwaltungseinheit faktisch den 15. Bezirk.
  • 25. Juli 1952
    In der DDR wird das erste deutsche Wiedergutmachungsgesetz durch das „Gesetz zur Aufhebung des Wiedergutmachungsgesetzes des Landes Thüringen“ vom 14. September 1945 aufgehoben.

August

September

  • 10. September 1952
    Das Luxemburger Abkommen und die Haager Protokolle werden zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel sowie der Conference on Jewish Material Claims Against Germany unterzeichnet.
    Luxemburger Abkommen BGBl. 1953 II, S. 35–97  

November

1953

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Februar

  • 27. Februar 1953
    Das Londoner Schuldenabkommen ist abgeschlossen. Das Vetragswerk regelt die Rückzahlung der deutsche Auslandsschulden. Außerdem wird festgelegt, dass die Prüfung der aus dem Zweiten Weltkriege herrührenden Forderungen von Staaten, die sich mit Deutschland im Kriegszustand befanden oder deren Gebiet von Deutschland besetzt war, und von Staatsangehörigen dieser Staaten bis zu der endgültigen Regelung der Reparationsfrage zurückgestellt wird. Da die Regelung der Reparationsfrage im Pariser Reparationsabkommen auf den Zeitpunkt des Abschlusses eines Friedensvertrages vertagt worden war, sah sich die Bundesregierung von ausländischen Wiedergutmachungsforderung auf unbekannte Zeit freigestellt.
    Londoner Schuldenabkommen BGBl. 1953 II, S. 331–485

April

Juni

  • 17. Juni 1953
    Aus einem Arbeiterprotest entwickelt sich ein landesweiter Volksaufstand in der DDR. Die Menschen in Ost-Berlin und in der DDR protestieren gegen die politische und wirtschaftliche Situation. Die sowjetische Besatzungsmacht schlägt mit Militär den Aufstand nieder.

Juli

August

September

  • 6. September 1953
    Die Wahl zum 2. Deutschen Bundestag findet statt.
  • 18. September 1953
    Mit dem „Bundesergänzungsgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (BEG)“ wird die erste bundeseinheitliche Regelung zur Entschädigung von NS-Unrecht geschaffen. Das Gesetz lehnt sich eng an die Regelungen des USEG an.
    Bundesergänzungsgesetz BGBl. 1953 I, S. 1387–1408

Oktober

  • 20. Oktober 1953
    Konrad Adenauer wird erneut zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU, FDP, GB/BHE und DP.

1954

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September

November

Dezember

1955

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April

Mai

  • 14. Mai 1955
    Der Warschauer Pakt (Warschauer Vertrag bzw. Warschauer Vertragsorganisation) wird gegründet.
  • 15. Mai 1955
    In Wien wird der "Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich" zwischen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, den Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich einerseits und Österreich andererseits unterzeichnet.

Juni

August

September

  • 23. September 1955
    Die Hallstein-Doktrin wird verkündet. Diese erklärt den Alleinvertretungsanspruch der Bundesrepublik Deutschland gegenüber der DDR. Damit wird ebenfalls der Abbruch bzw. die Nicht-Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Staaten erklärt, die diplomatische Beziehungen zur DDR pflegen bzw. aufnehmen.

1956

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März

April

Juni

  • 29. Juni 1956
    Das „Bundesgesetz zur Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung“ wird verkündet, das die bisherigen Regelungen des Bundesergänzungsgesetzes ersetzt. Das auch als Bundesentschädigungsgesetz (BEG) bezeichnete Gesetz bildet das zentrale Regelungswerk für die Entschädigung von NS-Unrecht in der Bundesrepublik Deutschland.
    Bundesentschädigungsgesetz BGBl. 1956 I, S. 559–596

Dezember

  • 18. Dezember 1956
    Die „Elften Verordnung über Ausgleichsleistungen nach dem Lastenausgleichsgesetz“ (11. Leistungsdurchführungsverordnung) wird erlassen. Die Verordnung regelt die Leistungen im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes für NS-Verfolgte, die bereits vor der Vertreibung 1945 ihre Heimat aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung verlassen mussten (sog. „Fiktivvertriebene“).

1957

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Januar

  • 1. Januar 1957
    Das Saarland wird in die Bundesrepublik Deutschland eingegliedert.

Februar

März

Mai

Juli

August

September

Oktober

  • 29. Oktober 1957
    Konrad Adenauer wird zum dritten Mal zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und DP.

November

  • 5. November 1957
    Mit dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz (eigentl. Gesetz zur allgemeinen Regelung durch den Krieg und den Zusammenbruch des Deutschen Reiches entstandener Schäden) können u.a. NS-Verfolgte, die keinen Anspruch nach dem Bundesentschädigungsgesetz besitzen, Verfolgungsschäden geltend machen. Allerdings müssen die Forderungen innerhalb einer Frist von einem Jahr angemeldet werden und die Entschädigung erfolgt auf relativ niedrigem Niveau.
    Allgemeines Kriegsfolgengesetz BGBl. 1957 I, S. 1747–1777

1958

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Februar

  • 22. Februar 1958
    Die „Verordnung über die Stiftung der Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933–1945“ wird erlassen.. Die Verleihung der Medaille ist mit einem Ehrensold verbunden. Mit ihr wird wie vor 1949 in der SBZ wieder eine Unterscheidung zwischen „Kämpfern“ und „Opfern“ bei der Versorgung von NS-Verfolgten eingeführt.

April

  • 28. April – 29. August 1958
    Der Ulmer Einsatzgruppenprozess beginnt.

Juni

  • 25. Juni 1958
    Das „Gesetz zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in der Kriegsopferversorgung“ (BWK) regelte die Wiedergutmachung in der Versorgung der aufgrund nationalsozialistischen Unrechts aus der Kriegsopferversorgung ausgeschlossen Veteranen des Ersten Weltkrieges.
    BWK BGBl. 1958 I, S. 412 f.

Dezember

  • 1. Dezember 1958
    Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen nimmt die Tätgikeit zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg auf.

1959

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Februar

Juni

Juli

  • 11. Juli 1959
    Das Gesetz zum „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg“ wird verkündet. Der Vertrag sieht u.a. die Zahlung einer Globalsumme aufgrund nationalsozialistischer Verfolgungsmaßnahmen vor.
    Globalabkommen mit Luxemburg BGBl. 1960 II, S. 2077–2108

August

1960

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Februar

  • 25. Februar 1960
    Das Gesetz zur Neuregelung des Fremdrenten- und Auslandsrentenrechts und zur Anpassung der Berliner Rentenversicherung an die Vorschriften des Arbeiterrentenversicherungs-Neuregelungsgesetzes und des Angestelltenversicherungs-Neuregelungsgesetzes (Fremdrenten- und Auslandsrenten-Neuregelungsgesetz) wird unterzeichnet.

März

  • 14. März 1960
    Das erste Zusammentreffen zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem israelischen Premierminister David Ben-Gurion findet im New Yorker Hotel Waldorf Astoria statt.
  • 18. März 1960
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Griechenland über Leistungen zugunsten griechischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind, unterzeichnet.
    Globalabkommen mit Griechenland BGBl. 1961 II, S. 1596–1598

April

  • 8. April 1960
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande über die Regelung finanzieller Fragen und über Leistungen zugunsten niederländischer Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (Finanzvertrag) unterzeichnet.
    Globalabkommen mit den Niederlanden BGBl. 1963 II, S. 629–645

Juni

Juli

  • 15. Juli 1960
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über Leistungen zugunsten französischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind, unterzeichnet.
    Globalabkommen mit Frankreich BGBl. 1961 II, S. 1029–1033

September

  • 28. September 1960
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien über Leistungen zugunsten belgischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind, unterzeichnet.
    Globalabkommen mit Belgien BGBl. 1961 II, S. 1037–1039

Oktober

  • 5. Oktober 1960
    Unterzeichnet wird das Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und dem Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge über zusätzliche Leistungen zugunsten von Flüchtlingen im Sinne der Genfer Konvention, die unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft aus Gründen der Nationalität geschädigt worden waren. Die Regelung betrifft insbesonders die nach 1945 nach Westeuropa geflohenen sog. Nationalgeschädigten aus Polen und der Sowjetunion.

1961

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April

  • 11. April – 15. Dezember 1961
    Der Eichmann-Prozess beginnt in Jerusalem.
  • 24. April 1961
    Eine Globalvereinbarung wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über die Entschädigung für Opfer pseudomedizinischer Versuche abgeschlossen.

Juni

  • 2. Juni 1961
    Unterzeichnet wird der„Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Italienischen Republik über Leistungen zugunsten italienischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind“.
    Globalabkommen mit Italien BGBl. 1963 II, S. 791–797
  • 29. Juni 1961
    Unterzeichnet wird der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über Leistungen zugunsten von Schweizerbürgern, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind".
    Globalabkommen mit der Schweiz BGBl. 1963 II, S. 155 f.

August

  • 13. August 1961
    Die DDR-Führung riegelt die Sektorengrenze in Berlin ab. Damit beginnt die Errichtung der Berliner Mauer.

September

November

  • 7. November 1961
    Konrad Adenauer wird zum viertel Mal zum Bundeskanzler gewählt. Er bildet am 14. November ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.
  • 27. November 1961
    Unterzeichnet wird der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich zur Regelung von Schäden der Vertriebenen, Umsiedler und Verfolgten, über weitere finanzielle Fragen und Fragen aus dem sozialen Bereich" (Finanz- und Ausgleichsvertrag).

1962

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Mai

September

1963

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Januar

  • 22. Januar 1963
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit unterzeichnet (Élysée-Vertrag).

September

  • 7. September 1963
    Unterzeichnet wird die Zusatzvereinbarung zur Globalvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über die Entschädigung für Opfer pseudomedizinischer Versuche.

Oktober

  • 15. Oktober 1963
    Konrad Adenauer tritt als Bundeskanzler zurück.
  • 16. Oktober 1963
    Ludwig Erhard wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

Dezember

  • 20. Dezember 1963 – 20. August 1965
    Der 1. Auschwitzprozess begintt in Frankfurt am Main.

1964

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Juni

  • 9. Juni 1964
    Unterzeichnet wird das „Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland über Leistungen zugunsten britischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind“.
    Globalabkommen mit Großbritannien BGBl. 1964 II, S. 1032–1036

August

  • 3. August 1964
    Unterzeichnet wird der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Schweden über Leistungen zugunsten von schwedischen Staatsangehörigen, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind“.
    Globalabkommen mit Schweden BGBl. 1964 II, S. 1402–1404

September

1965

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April

Mai

September

  • 14. September 1965
    Mit dem „Zweiten Gesetz zur Änderung des Bundesentschädigungsgesetzes (BEG-Schlussgesetz)“ erfährt das Bundesentschädigungsgesetz über 100 Änderungen und Ergänzungen. Neue Entschädigungsanträge können, dem Namen des Gesetzes entsprechend, nur noch bis zum 31. Dezember 1969 gestellt werden.
    BEG-Schlussgesetz BGBl. 1965 I, S. 1315-1340
  • 19. September 1965
    Die Wahl zum 5. Deutschen Bundestag findet statt.

Oktober

  • 26. Oktober 1965
    Ludwig Erhard wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

Dezember

1966

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August

September

November

Dezember

1967

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Februar

August

  • 30. August 1967 – 14. Juni 1968
    Der 3. Auschwitzprozess beginnt in Frankfurt am Main.

1969

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April

  • 9. April 1969
    Durch Notenwechsel vom 20. und 25. Februar 1968 ist das Abkommen über die Zahlung eines Verwaltungskostenbeitrags der Bundesrepublik Deutschland an den Staat Israel für die Tätigkeit israelischer Regierungsstellen auf den Gebieten der Wiedergutmachung und des Lastenausgleichs in Kraft getreten.

September

Oktober

  • 21. Oktober 1969
    Willy Brandt wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet am Folgetag ein Kabinett aus SPD und FDP.
  • 30. Oktober 1969
    Die Globalvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik über die Entschädigung für Opfer pseudomedizinischer Versuche wird unterzeichnet.
    Globalvereinbarung mit der ČSSR BArch, B 136/7295, Bl. 8–10

1970

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Februar

  • 6. Februar 1970
    Mit dem Abkommen über die Finanzierung von Gesundheitsschadensrenten von in Israel lebenden jüdischen NS-Verfolgten (Dinstein-Abkommen) beteiligt sich die Bundesrepublik an der Entschädigung von Gesundheitsschäden, die nach dem Luxemburger Abkommen eigentlich ausgeschlossen waren.

August

  • 12. August 1970
    Der Vertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (Moskauer Vertrag) unterzeichnet.

Dezember

1971

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Januar

Mai

  • 3. Mai 1971
    Walter Ulbricht tritt als 1. Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück. Sein Nachfolger wird Erich Honecker.

September

  • 8. September 1971
    Das Präsidium des Ministerrates der DDR beschließt die Maßnahmen zur Verbesserung der Leistung für Kämpfer gegen den Faschismus und für Verfolgte des Faschismus sowie für deren Hinterbliebene.
    Beschluss DDR-Ministerrat Leistungen BArch, DC 20-I/4/2525, Bl. 18–21

1972

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Februar

  • 20. Februar 1972
    Unterzeichnet wird das Kapitalhilfeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Die Gewährung finanzieller und wirtschaftlicher Hilfen ist eine Form der indirekten Wiedergutmachung durch die Bundesregierung (Brioni-Formel).

April

  • 27. April 1972
    Das Misstrauensvotum scheitert gegen Willy Brandt als Bundeskanzler.

Mai

  • 17. Mai 1972
    Die sogenannten Ostverträge mit der Sowjetunion und Polen werden vom Deutschen Bundestag ratifiziert. Die damals in der Bundesrepublik Deutschland stark umstrittenen Verträge führen zu einer Normalisierung der Beziehungen zu den Staaten des Ostblocks.

November

Dezember

  • 14. Dezember 1972
    Willy Brandt wird erneut zum Bundeskanzler und bildet am Folgetag ein Kabinett aus SPD und FDP.
  • 21. Dezember 1972
    Der Grundlagenvertrag wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR unterzeichnet.

1973

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September

  • 18. September 1973
    Die beiden deutschen Staaten treten den Vereinten Nationen bei.

Dezember

1974

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März

  • 18. März 1974
    Das Präsidium des Ministerrates beschließt, die „Richtlinien für die Anerkennung als Verfolgte des Naziregimes“ außer Kraft zu setzen. Damit sind keine Neuanmeldungen auf Anerkennung von NS-Verfolgten in der DDR mehr möglich.
    Beschluss Außerkraftsetzung Richtlinien BArch, DC 20-I/4/3036, Bl. 125–133/4

Mai

  • 6. Mai 1974
    Willy Brandt tritt als Bundeskanzler im Zusammenhang mit der Guillaume-Affäre zurück.
  • 16. Mai 1974
    Helmut Schmidt wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus SPD und FDP.

Dezember

  • 10. Dezember 1974
    Das „Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über die Gewährung von Kapitalhilfe“ tritt in Kraft. Die Gewährung finanzieller und wirtschaftlicher Hilfen erfolgt durch die Bundesregierung als indirekte Wiedergutmachung (Brioni-Formel).

1975

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August

  • 1. August 1975
    Die Vertreter von 35 Staaten des West- und Ostblocks unterzeichnen die Schlussakte der "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) in Helsinki.

Oktober

November

  • 26. November 1975 – 30. Juni 1981
    Der Majdanek-Prozess beginnt vor dem Landgericht Düsseldorf.

1976

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Januar

September

Oktober

Dezember

  • 15. Dezember 1976
    Helmut Schmidt wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus SPD und FDP.

1980

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Oktober

  • 3. Oktober 1980
    Die Bundesregierung erlässt „Richtlinien für die Vergabe von Mitteln an jüdische Verfolgte zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung" (Hardship-Fund). Die Regelung betrifft vor allem die nach Schluss der Antragsfristen des Bundesentschädigungsgesetzes aus Osteuropa ausgewanderten jüdischen Verfolgten.
    Hardship-Fund 1980 BAnz Nr. 192, 14. Oktober 1980, S. 1
  • 5. Oktober 1980
    Die Wahl zum 9. Deutschen Bundestag findet statt.

November

  • 5. November 1980
    Helmut Schmidt wird zum dritten Mal zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus SPD und FDP.

Dezember

  • 15. Dezember 1980
    Das Bundesministerium der Finanzen erlässt eine Härteregelung für Zwangssterilisierte. Die von den bisherigen Entschädigungsregelungen ausgeschlossenen Beroffenen erhalten so die Möglichkeit einer Entschädigungszahlung.

1981

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März

August

  • 26. August 1981
    Die Bundesregierung erlässt die Richtlinien für die Vergabe von Mitteln an Verfolgte nicht jüdischer Abstammung zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung (Wiedergutmachungs-Dispositions-Fonds).
    Härterichtlinien 1981 BAnz Nr. 160, 29. August 1981, S. 1
  • 27. August 1981
    Die durch Notenwechsel vom 18./26. August 1981 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung des Staates Israel geschlossene Vereinbarung über die Neufassung des Abkommens vom 20./25. Februar 1968 über die Zahlung eines Verwaltungskostenbeitrags der Bundesrepublik Deutschland an den Staat Israel für die Tätigkeit israelischer Regierungsstellen auf den Gebieten der Wiedergutmachung und des Lastenausgleichs tritt in Kraft.

November

Dezember

  • 11. Dezember 1981
    Das dreitägige Treffen von Helmut Schmidt und Erich Honecker findet am Werbellinsee statt.

1982

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September

  • 17. September 1982
    Helmut Schmidt kündigt die sozialliberale Koalition auf. Nach dem Rücktritt der liberalen Minister führt er eine Minderheitsregierung.

Oktober

  • 1. Oktober 1982
    Helmut Kohl wird mit einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt zum neuen Kanzler gewählt.
  • 4. Oktober 1982
    Helmut Kohl bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

1983

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März

  • 6. März 1983
    Die vorgezogene Wahl zum 10. Deutschen Bundestag findet statt.
  • 29. März 1983
    Helmut Kohl wird erneut zum Bundeskanzler gewählt und bildet am Folgetag ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

1984

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Oktober

1985

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Mai

  • 8. Mai 1985
    Der Bundespräsident Richard Freiherr von Weizsäcker hält eine Rede zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, in der der 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung“ bezeichnet wurde.

Oktober

1986

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Oktober

1987

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Januar

März

  • 11. März 1987
    Helmut Kohl wird zum dritten Mal zum Bundeskanzler gewählt und bildet am Folgetag ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

August

September

  • 7. – 11. September 1987
    Erich Honecker besucht die Bundesrepublik Deutschland. Es war der erste Besuch eines DDR-Staatsoberhauptes im anderen Teil Deutschlands.

November

  • 30. November 1987
    Durch einen Notenwechsel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg wird die Leistung der Bundesrepublik Deutschland an die Luxemburger Stiftung „Altenhilfe“ zur Unterstützung ehemaliger Zwangsrekrutierter und deren Familien geregelt.

Dezember

1988

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März

Dezember

1989

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Oktober

  • 9. Oktober 1989
    Mit der erstmals ohne staatliche Gewalteingriffe stattfindenden Montagsdemonstration in Leipzig beginnt die friedliche Revolution in der DDR.
  • 18. Oktober 1989
    Erich Honecker erklärt seinen Rücktritt als Generalsekretär des ZK der SED und als Vorsitzender des Staatsrates der DDR auf der 9. Tagung des ZK der SED. Sein Nachfolger wird Egon Krenz.
  • 24. Oktober 1989
    Auf der 10. Tagung der 9. Volkskammer der DDR wird Erich Honecker abberufen und Egon Krenz zum Staatsratsvorsitzenden gewählt.

November

  • 9. November 1989
    Die Berliner Mauer fällt. Dadurch wird der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands geebnet.
  • 13. November 1989
    Hans Modrow wird durch die Volkskammer zum Ministerpräsidenten der DDR gewählt.

Dezember

  • 3. Dezember 1989
    Egon Krenz tritt als SED-Generalssekretär zurück und am 6. Dezember 1989 als Vorsitzender des Staatsrates.

1990

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März

April

  • 12. April 1990
    Die erste frei gewählte Volkskammer der DDR erklärt in einem fraktionsübergreifenden Beschluss die Bereitschaft zur gerechten materiellen Entschädigung von insbesondere jüdischen NS-Verfolgten in der DDR.
    Erklärung der Volkskammer Plenarprotokoll der Volkskammersitzung vom 12. April 1990, S. 23 f.
  • 18. April 1990
    Lothar de Maizière wird zum Ministerpräsidenten gewählt und bildet die Regierung aus CDU/DA, DSU, SPD und BFD.

Mai

  • 18. Mai 1990
    Der Vertrag über die Schaffung einer innerdeutschen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion wird unterzeichnet.

Juni

  • 28. Juni 1990
    In der DDR wird das Gesetz zur Angleichung der Bestandsrenten an das Nettoniveau der Bundesrepublik Deutschland und zu weiteren rentenrechtlichen Regelungen (Rentenangleichungsgesetz) erlassen, das auch die Umstellung der Ehrenpensionen von DDR-Mark in DM in gleicher Höhe regelt.
    Rentenangleichungsgesetz Gesetz zur Angleichung der Bestandsrenten an das Nettoniveau der Bundesrepublik Deutschland und zu weiteren rentenrechtlichen Regelungen | GBl. DDR 1990 I, S. 495–500 PDF

Juli

  • 1. Juli 1990
    Der Vertrag über die Schaffung einer innerdeutschen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion tritt in Kraft.
  • 16. Juli 1990
    Bundeskanzler Helmut Kohl trifft in Moskau und Archys (Nordkaukasus) mit Präsident Michail Gorbatschow zusammen. Dies ebnet den Weg zur Deutschen Einheit.

August

  • 23. August 1990
    Die Volkskammer erklärt den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit der Wirkung vom 3. Oktober 1990
  • 31. August 1990
    Der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag)“ wird unterzeichnet. Es wird darin auch die vorläufige Weitergeltung der DDR-Ehrenpensionsverordnung vom 20. September 1976 bis zum 31. Dezember 1991 vereinbart.

September

  • 12. September 1990
    Der „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ (Zwei-Plus-Vier-Vertrag) wird durch die Vier Mächte und die beiden deutschen Staaten unterzeichnet. Der Vertrag ebnet den außenpolitischen Weg zur Deutschen Einheit und stellt die Souveränität des wiedervereinigten Deutschlands her.
    Zwei-Plus-Vier-Vertrag BGBl. 1990 II, S. 1318–1329
  • 18. September 1990
    Die „Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik zur Durchführung und Auslegung des Einigungsvertrages“ tritt in Kraft. Die Vereinbarung hält in Artikel 2 fest, dass das wiedervereinigte Deutschland für eine gerechte Entschädigung materieller Verluste der Opfer des NS-Regimes eintreten und mit der Jewish Claims Conference eine Fondslösung für Härteleistungen für bisher unberücksichtigte Betroffene vereinbaren wird.
    Vereinbarung zum Einigungsvertrag BGBl. 1990 II, S. 1239–1245
  • 23. September 1990
    Das kurz vor der Wiedervereinigung noch von der Volkskammer der DDR beschlossene „Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen (Vermögensgesetz)“ regelt u.a. die Ansprüche für zwischen 1933 und 1945 verfolgungsbedingt eingezogenes Eigentum auf dem Gebiet der DDR.
    Vermögensgesetz BGBl. 1990 II, S. 1159–1168

Oktober

  • 3. Oktober 1990
    Die deutsche Wiedervereinigung wird vollzogen. Damit endet endgültig die über 40-jährige Teilung Deutschlands.
  • 8. Oktober 1990
    Die Vereinbarung vom 27./28. September 1990 zu dem Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten (in der geänderten Fassung) sowie zu dem Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen (in der geänderten Fassung) wird bekanntgemacht.
    Bekanntmachung zu Überleitungsvertrag BGBl. 1990 II, S. 1386–1389

Dezember

1991

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Januar

  • 17. Januar 1991
    Helmut Kohl wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet am Folgetag ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

Oktober

  • 16. Oktober 1991
    Das Abkommen (in Form eines Notenwechsels) wird zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die finanzielle Unterstützung der „Stiftung Deutsch-Polnische Aussöhnung“ unterzeichnet.

1992

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April

  • 22. April 1992
    Mit dem „Gesetz über Entschädigungen für Opfer des Nationalsozialismus im Beitrittsgebiet (Entschädigungsrentengesetz)“ wird eine Regelung für die Entschädigungen von NS-Verfolgte in den Neuen Ländern geschaffen. Diese sieht die Weiterzahlung der Ehrenpensionen als Entschädigungsrenten ohne Unterscheidung in Kämpfer und Verfolgte vor. Das Gesetz eröffnet auch NS-Verfolgten, denen zuvor in der DDR die Ehrenpensionen versagt worden waren, die Möglichkeit, einen Neuantrag zu stellen.
    Entschädigungsrentengesetz BGBL. 1992 I, S. 906–908

Mai

Oktober

  • 29. Oktober 1992
    Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany wird eine Vereinbarung gemäß Artikel 2 der Vereinbarung zum Einigungsvertrag (Artikel-2-Vereinbarung) getroffen. Diese sieht eine Fondslösung für Härteleistungen für bisher unberücksichtige Betroffene vor.

1993

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März

  • 30. März 1993
    Durch einen Notenwechsel vereinbart die Bundesrepublik Deutschland mit der Republik Belarus, der Russischen Föderation und der Ukraine die finanzielle Unterstützung der in den jeweiligen Ländern zu gründenden Stiftungen „Verständigung und Aussöhnung“.

1994

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September

  • 27. September 1994
    Das Gesetz über die Entschädigung nach dem Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen und über staatliche Ausgleichsleistungen für Enteignungen auf besatzungsrechtlicher oder besatzungshoheitlicher Grundlage (Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz - EALG) wird im Bundesgesetzblatt verkündet.
    NS-Verfolgtenentschädigungsgesetz BGBL. 1994 I, S. 2624–2639 (S. 2632)

Oktober

November

  • 15. November 1994
    Helmut Kohl wird zum fünften Mal zum Bundeskanzler gewählt.
  • 17. November 1994
    Kohl bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

1995

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Juni

  • 22. Juni 1995
    Die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Estland vereinbaren über die Finanzierung konkreter sozialer Projekte für individuelle Bedürfnisse der NS-Opfer in Estland.

September

  • 19. September 1995
    Das „Abkommen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über abschließende Leistungen zugunsten bestimmter Staatsangehöriger der Vereinigten Staaten, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind" wird unterzeichnet.

1996

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Juli

  • 26. Juli 1996
    Die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Litauen vereinbaren über die Finanzierung konkreter sozialer Projekte für individuelle Bedürfnisse der NS-Opfer in Litauen.

November

  • 14. November 1996
    Der Bundestagshaushaltsausschuss beschließt über eine Verpflichtungsermächtigung für Zuschüsse an einzurichtende Stiftungen zur „Verständigung und Aussöhnung“ in den Staaten Mittel- und Osteuropas.

1997

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Dezember

1998

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Januar

  • 1. Januar 1998
    Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der Jewish Claims Conference (JCC) über einen Finanzbeitrag der Bundesrepublik Deutschland zu einem von der JCC zu errichtenden Fonds zur Entschädigung von jüdischen NS-Verfolgten in mittel- und osteuropäischen Staaten (Osteuropa-Fonds, CEEF) tritt in Kraft.

August

  • 27. August 1998
    Die Regierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Lettland ermöglicht die Finanzierung konkreter sozialer Projekte für individuelle Bedürfnisse der NS-Opfer in Lettland.

September

Oktober

  • 27. Oktober 1998
    Gerhard Schröder wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus SPD und Grüne.

Dezember

1999

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Januar

  • 25. Januar 1999
    Die Zusatzvereinbarung zum Abkommen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland über abschließende Leistungen zugunsten bestimmter Staatsangehöriger der Vereinigten Staaten, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind, vom 19. September 1995 (TIAS Nr. 13019) tritt in Kraft.

2000

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Juli

  • 17. Juli 2000
    Das Abkommen wird zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ unterzeichnet. Die EVZ-Stiftung wird je zur Hälfte von der deutschen Wirtschaft und von der Bundesregierung getragen und regelt die Entschädigung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern.

August

2002

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Juni

  • 20. Juni 2002
    Das „Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto und zur Änderung des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch“) ermöglicht für die Arbeit in einem Ghetto, die keine Zwangsarbeit gewesen und bisher ohne sozialversicherungsrechtliche Berücksichtigung geblieben war, Rentenzahlungen.
    ZRBG BGBl. 2002 I, S. 2074 f.

September

Oktober

  • 22. Oktober 2002
    Gerhard Schröder wird erneut zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus SPD und Grünen.

2003

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Dezember

2005

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Februar

September

  • 18. September 2005
    Die vorgezogene Wahl zum 16. Deutschen Bundestag findet statt.

November

  • 22. November 2005
    Angela Merkel wird zur Bundeskanzlerin gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und SPD.

2007

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Oktober

  • 1. Oktober 2007
    Die Bundesregierung erlässt eine Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an Verfolgte für Arbeit in einem Ghetto, die keine Zwangsarbeit war und bisher ohne sozialversicherungsrechtliche Berücksichtigung geblieben ist (Anerkennungsrichtlinie). Dadurch erhalten Betroffene, die bisher keine Renten nach ZRBG beziehen konnten, die Möglichkeit, Einmalzahlungen zu beantragen.
    Anerkennungsrichtlinie BAnz Nr. 186, 5. Oktober 2007, S. 7693 f.

2009

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September

Oktober

  • 28. Oktober 2009
    Angela Merkel wird erneut zur Bundeskanzlerin gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

2011

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März

  • 28. März 2011
    Die Neufassung der Richtlinien der Bundesregierung über Härteleistungen an Opfer von nationalsozialistischen Unrechtsmaßnahmen im Rahmen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG-Härterichtlinien) wird bekanntgemacht.
    AKG-Härterichtlinie 2011 BAnz Nr. 52, 1. April 2011, S. 1229 f.

Juli

Dezember

2012

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November

  • 15. November 2012
    Die Artikel-2-Vereinbarung vom 29. Oktober 1992 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Conference on Jewish Material Claims Against Germany wird umfassend überarbeitet und neugefasst.
    Artikel-2-Vereinbarung 2012 hier nach: Homepage der Deutschen Botschaft Santiago de Chile

2013

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September

Dezember

  • 17. Dezember 2013
    Angela Merkel wird zum dritten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und FDP.

2014

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Juli

August

  • 1. August 2014
    Zwischen dem Bundesministerium der Finanzen und der Jewish Claims Conference (JCC) wird eine Vereinbarung über die Einrichtung eines gemeinsamen Fonds für Einmalleistungen als Zuschuss für therapeutische, psychologische und medizinische Maßnahmen für als Kinder verfolgte jüdische Opfer (Child Survivor Fund) vereinbart.

2015

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Mai

  • 21. Mai 2015
    Die „Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige sowjetische Kriegsgefangene (ASK-Anerkennungsrichtlinie)“ wird erlassen. Die Richtlinie ermöglicht es ehemaligen Angehörigen der sowjetischen Streitkräfte, die während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam waren und sich zu einem Zeitpunkt zwischen dem 22. Juni 1941 und 8. Mai 1945 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager aufgehalten eine einmalige Leistung in Höhe von 2 500 € zu erhalten.
    ASK-Anerkennungsrichtlinie Bundesanzeiger AT, 14. Oktober 2015 B1

2017

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Januar

  • 1. Januar 2017
    Das Bundesministerium der Finanzen und die Jewish Claims Conference (JCC) vereinbaren über die Neufassung der Vereinbarung über die Gewährung von Mitteln an einen Fonds der JCC zur Finanzierung von häuslichen Fürsorgeleistungen für jüdische Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung (Homecare-Fonds).

September

2018

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März

  • 14. März 2018
    Angela Merkel wird zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU/CSU und SPD.

2019

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Januar

  • 1. Januar 2019
    Das Bundesministerium der Finanzen und die Claims Conference vereinbaren über eine einmalige symbolische Zahlung an die Teilnehmer der Kindertransporte in den Jahren 1938 und 1939.

2021

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März

  • 31. März 2021
    Die Bundesregierung beschließt die „Richtlinie über Übergangsleistungen an hinterbliebene Ehegatten von NS-Opfern, die bis zu ihrem Tod eine Rente nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) oder laufende Leistungen aus dem Wiedergutmachungs-Dispositions-Fonds (WDF), nach § 5 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG), nach den §§ 5 und 6 der AKG-Härterichtlinien oder aus dem Fonds für die von den Nürnberger Gesetzen Betroffenen (NGJ-Fonds) erhalten haben (Übergangsleistungsrichtlinie)“. Die Richtlinie gewährt hinterbliebenen Ehegatten für eine Übergangszeit von neun Monaten finanzielle Leistungen deren Höhe sich im Wesentlichen an der Mindestrente nach dem Bundesentschädigungsgesetz orientiert.
    Übergangsleistungsrichtlinie Bundesanzeiger AT vom 26. April 2021 B1

Juli

  • 1. Juli 2021
    Aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Finanzen und der Claims Conference vom Mai 2021 wird ein Sonderfonds für regionalspezifische schwere Verfolgung (Region-specific Severe Persecution Fund – RSP-Fund) für jüdische Überlebende der Leningrader Blockade, für in Frankreich während der Besatzungszeit versteckt lebende jüdische Menschen sowie für in Rumänien verfolgte Juden eingerichtet.

September

Dezember

  • 8. Dezember 2021
    Olaf Scholz wird zum Bundeskanzler gewählt.
  • 15. Dezember 2021
    Bundeskanzler Olaf Scholz bildet ein Kabinett aus SPD, Grüne und FDP.

2025

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Februar

  • 23. Februar 2025
    Die vorgezogene Wahl zum 21. Deutschen Bundestag findet statt.

Mai

  • 6. Mai 2025
    Friedrich Merz wird zum Bundeskanzler gewählt und bildet ein Kabinett aus CDU und SPD.